Weite

Wir leben in einer unvorstellbaren Weite. Wir sind umgeben von immensem Reichtum an Raum und Zeit, Formen und Farben. Wir sind Zeuge eines grandiosen Schauspiels und gleichzeitig selbst Akteure auf einer unermesslichen Bühne diviner Rhythmen.

Erfreuen wir uns der Möglichkeiten, die uns das Leben auf der Erde bietet? Oder halten uns Konditionierungen, Erinnerungen und Befürchtungen davon ab?

Genießen wir die vielen Erlebnismöglichkeiten in der Weite? Oder bleiben wir lieber in altbekannten Räumen?

Sind wir auf der Suche nach Erkenntnis, oder lassen wir die Dinge auf sich beruhen?

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. (Kant)

Hängen wir am Leben, weil wir es lieben, oder weil wir den Tod fürchten?

Was brauchen wir zum Glücklichsein?

Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier einzelner. (Gandhi)

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